Über Uns

Unseren ersten Hund haben wir 1985 zu uns in die Familie geholt. Sinta, eine schwarze Labrador-Hündin, war 5 Monate alt, als sie zu uns kam. Wir hatten viel Spaß mit ihr, aber leider wurde sie schon nach knapp einem Jahr vergiftet.

Zunächst wollte ich keinen neuen Hund, aber nach einigen Wochen machte ich mich dann doch wieder auf die Suche nach einem Welpen. Mein großes Glück war es, auf Tamara Büttner zu treffen, die gerade einen Wurf hatte und mir auch gerne eine hübsche schwarze Hündin verkaufte, unsere Barbarella. Mit Tamara verband mich nicht nur die Leidenschaft für unsere Labis, sondern auch privat verstanden wir uns auf Anhieb und es entwickelte sich eine wunderbare Freundschaft. Sie war es auch, die mir die Freude am Züchten vermittelte: Eines Tages fragte mich Tamara, ob sie einen Wurf mit Barbarella machen dürfte. Ich war natürlich einverstanden und konnte so meine erste Zucht-Erfahrung mit ihr zusammen machen.

Barbarella schenkte uns viel Freude, sie war ein toller Familienhund und als wir 1990 nach Lesotho (südliches Afrika) umzogen, war es selbstverständlich, daß sie uns auch dorthin begleitete. Den langen Flug in einer kleinen Flugbox und die Umstellung hat sie mit ihrer eigenen Unbekümmertheit gut gemeistert und blieb noch bis 1996 in unserer Familie.

1994 wagte ich dann meinen ersten eigenen Wurf mit Barbarella. Aus diesem Wurf behielt ich dann Anthea und hoffte, mit ihr weiter züchten zu können, doch leider waren ihre Hüften nicht gut genug, so daß sie nicht zur Zucht zugelassen wurde.

Als Barbarella 1996 verstarb beschloß ich, mir eine weitere Hündin zuzulegen, mit der ich hoffentlich züchten konnte. Wieder hilf mir Tamara und sie vermittelte mir Lizzie, eine wunderschöne gelbe Hündin aus Amerika. Mit zehn Wochen flog über den “großen Teich” und zeitlebens ließ sie uns spüren, dass sie mit ihrem eigenem Willen und “aristokratischem Wesen” etwas Besonderes war. Sie wurde eine ausgezeichnete Zuchthündin und schenkte mir in drei Würfen wunderschöne Welpen, die ihren Besitzern viel Freude machten und mit denen wir bis zum heutigen Tag oft auch freundschaftlich verbunden sind. Zwei Kinder von Lizzie, Follie und Paul, gingen in meine weitere Zucht ein. Mit Follie hatte ich zwei Würfe, Paul konnte ich erfolgreich als Deckrüden einsetzen.

Und eben auch Carla, aus Lizzies zweitem Wurf. Carla widerstand, obwohl bildschön und mit den besten Voraussetzungen ausgestattet, allen meinen Zuchtbemühungen, aber dieser kleine Hund verändert mein Leben total … Carla und ihre Freunde von Trollip’s Hundezwinger sorgten in den Jahren, in denen ich keine Zuchthündin hatte, dafür, daß es mir nie langweilig wurde und bereicherte mein Leben ungemein (s. Bilder).

Aus Pauls Nachwuchs behielt ich Gloria (Rose von Gänsried), die nun meine nächste Zuchthündin sein wird, nachdem sie alle Voraussetzungen dafür erbracht hat. Weiterhin habe ich nun auch noch Phil (Ginostra’s Dunlin II), zwei Jahre alt und mal wieder ein Hund aus Tamara Büttners Zucht. Er ist ein wunderschöner Rüde, der schon mehrmals auf Ausstellungen prämiert wurde. Mit exzellenten Voraussetzungen bezüglich seinem Äußeren und auch seiner Gesundheit kombiniert mit seinem sanften Charakter, eben ein richtiger Sonnyboy, wird er seinen Weg machen und sicher ein erfolgreicher Deckrüde werden.